Die Formulierung aller unserer Gentleaf-Produkte entspricht den Richtlinien des europaweit strengsten Kontrollorgans BDHI-COSMOS ORGANIC. Dieses Qualitätssiegel garantiert unseren Produkten höchste  Natürlichkeit und Reinheit und somit dem Verbraucher uneingeschränkte Sicherheit.  

Die aktuelle europäische Gesetzgebung verlangt weder Kontrollen über Umweltverträglichkeit und biologische Abbaubarkeit  kosmetischer Produkte, noch berücksichtigt sie die Wirkung des fertigen Produktes auf der Haut. Hinzu kommt, dass in Europa viele mehr oder weniger strenge Bio-Zertifizierungs-Standards entwickelt wurden. Dies führte, neben  den  schwierigen Inci-Bezeichnung der kosmetischen  Inhaltsstoffe,  zu weiterer Verwirrung.  

Der Cosmos Standard ist seit dem 1. September 2009 in Kraft. Er  wurde als Vereinheitlichung verschiedener europäischer Standards entwickelt: Ecocert und Cosmebio (Frankreich), BDIH (Deutschland), Soil Association (UK), Bioforum (Belgien) und ICEA (Italien) und  legt  zwei unterschiedliche Zertifizierungsgrade fest:

Naturkosmetik und Bio-Kosmetik.

Für beide Stufen sind die grundlegenden Anforderungen identisch. Für Biokosmetik müssen allerdings zusätzlich die geforderten hohen Anteile an Inhaltsstoffen aus biologischem Anbau nachgewiesen werden. Für die Auslobung eines Produktes als Biokosmetik müssen zum Beispiel als Grundvoraussetzung mindestens 95% der physikalisch gewonnenen pflanzlichen Bestandteile aus der Öko-Landwirtschaft stammen.

Die Cosmos Bio-Kosmetik-Zertifizierung garantiert aber auch, dass mindestens 20% des Gesamtprodukts biologischen Ursprungs (dabei wird Wasser in diese Rechnung nicht miteinbezogen) und die übrigen Bestandteile umweltfreundlich und hautverträglich sind.

Jeder Kosmetikhersteller hat sich an eine strenge, verbindliche Liste der zugelassenen Rohstoffe zu halten, um gefährliche Substanzen im Endprodukt auszuschließen.

Weitere bedeutende Kriterien kennzeichnen die Bio-Kosmetik, wie z.B:

- geringer Energieverbrauch

- Beachtung des ökologischen Gleichgewichts

- Reduzierung des Verpackungsmaterials

- Erhöhung des Anteils wiederverwendbarer und recycelbarer Materialien

- Verbot von:

PVC und anderen chlorierten Kunststoffen, Polystyrol / Kunststoffen mit Styrol,

gentechnisch veränderten Stoffen

ACHTEN SIE AUF TÄUSCHUNGEN UND FALSCHE VERSPRECHUNGEN

Da bis heute ein Gesetz zum umfassenden Schutz des BIO-Begriffes im Kosmetikbereich fehlt, werden auf dem Markt auch zahlreiche Produkten angeboten, die keine Bio-Formulierung haben, doch als solche beworben werden. Manche haben ein paar biologische Inhaltsstoffe, wie z.B. ätherische Öle und Pflanzenextrakte. Diese sind jedoch nur in geringem Prozentsatz enthalten, aber mit ausführlicher Bestandteil-Zertifizierung versehen, während alle übrigen Inhaltsstoffe nicht zertifiziert sind. Das ist eindeutig ein Betrug, wenn das Produkt als „BIO“ gekennzeichnet ist. Überprüfen Sie immer, ob das Endprodukt zertifiziert ist, ob im Produkt Ihrer Wahl keine schädlichen Zutaten verwendet wurden, wie z.B. Mineralöle, Silikone, PEG, Propylen-Glycol, Duftstoffe, usw....